Straßenmarkierungsband , auch bekannt als
Fahrbahnmarkierungsband oder selbstklebendes Markierungsband, findet heutzutage immer häufiger Verwendung, insbesondere für Notfallreparaturen, temporäre Verkehrsregelungen oder kleinere Ausbesserungen. Es ist deutlich schneller als Heißklebemarkierungsbänder, raucht nicht und erfordert keine zusätzlichen Geräte. Wichtig ist jedoch die korrekte Anwendung, um eine robuste und dauerhafte Haftung zu gewährleisten.
Das
Fahrbahnmarkierungsband ähnelt einer großen Rolle starkem
Reflexionsband mit druckempfindlichem Klebstoff auf der Rückseite und reflektierenden Glasmikroperlen auf der Vorderseite. Es ist nicht dauerhaft, kann aber gemäß gängiger Baunormen bei mäßigem Verkehrsaufkommen problemlos ein bis zwei Jahre lang verwendet werden.
Standardisierter Bauprozess und wichtige Punkte (zur Qualitätssicherung beachten):
Schritt 1: Vorbereitung vor Baubeginn
1. Witterungsabhängige Bauarbeiten: Es wird empfohlen, dass die Umgebungstemperatur und die Straßenoberflächentemperatur über 10 °C liegen. Bei Kälte haftet das Material schlecht und kann nicht fest verklebt werden. Die Bauarbeiten dürfen nicht auf regnerischen oder feuchten Straßen durchgeführt werden.
2. Kontrolltätigkeit: Prüfen Sie bei Wareneingang, ob die Spezifikationen (Breite, Farbe) und die Reflektivität des Markierungsbandes den Anforderungen entsprechen. Prüfen Sie die Bauzeichnungen und klären Sie die Position und den Linientyp.
3. Vorbereitungswerkzeuge: Unverzichtbar - Verlegewerkzeug (Kreide oder Markierstift), Maßband, Bodenreinigungswerkzeug (harter Besen, Föhn, ggf. mit Drahtbürste), Handverdichtungswerkzeug (spezielle Verdichtungswalze oder Gummihammer), Papierschneider, Tuch, Handgasspritzpistole (optional, aber dringend empfohlen).
4. Sicherheitsabsperrung: Die Vorgaben der „Straßenverkehrszeichen und -markierungen“ sind strikt einzuhalten. Baustellenwarnschilder, Kegel und Straßenabsperrungen sind aufzustellen. Reflektierende Kleidung ist zu tragen. Für die Sicherheit des Arbeitsbereichs ist zu sorgen.
Schritt 2: Bodenbehandlung (der wichtigste Schritt, der darüber entscheidet, ob die Klebefläche fest haftet oder nicht)
1. Gründlich reinigen: Fegen Sie Staub, Schlamm und Bauschutt mit einem harten Besen von der Baustelle. Ölflecken sollten mit Reinigungsmittel oder Spezialreinigern behandelt, mit klarem Wasser abgespült und getrocknet werden.
2. Gründliche Reinigung: Am besten verwendet man einen Föhn oder Druckluft, um den feinen Staub aus den Fugen zu blasen. Die Fahrbahnoberfläche muss trocken, sauber und frei von losen Teilen sein. Dies ist die Grundvoraussetzung für eine optimale Haftung.
3. Behandlung alter Leitungen: Beim Überdecken alter Markierungen muss darauf geachtet werden, dass die Kanten der alten Leitungen eben und nicht verzogen sind. Es empfiehlt sich, stark beschädigte alte Leitungen zunächst teilweise zu behandeln.
Schritt 3: Layout und Positionierung
1. Genaue Messung: Markieren Sie anhand der Konstruktionszeichnungen mit einem Maßband und Kreide oder einem Filzstift die Referenzlinie bzw. den Positionierungspunkt auf der Fahrbahn. Der Abstand der gestrichelten Linie muss genau berechnet werden.
2. Vorab-Verlegung: Bei längeren Strecken oder komplexen Formen (wie Pfeilen und Texten) können Sie das Markierungsband entsprechend seiner Position vorab verlegen, ohne das Trägerpapier abzureißen, und prüfen, ob es geeignet ist, insbesondere an Ecken.
Schritt 4: Kleben und verdichten (Kernvorgang)
1. Trägerpapier abziehen: Beginnen Sie an einem Ende und ziehen Sie zunächst ein etwa 30–50 cm langes Stück des Trägerpapiers ab. Tipp: Sie können das abgewickelte Trägerpapier zur besseren Handhabung nach hinten falten.
2. Ausrichten und aufkleben: Richten Sie ein Ende der freiliegenden Klebefläche genau an der Referenzlinie aus und kleben Sie sie vorsichtig auf. Nachdem Sie die korrekte Position sichergestellt haben, glätten Sie die Oberfläche zunächst mit den Händen.
3. Gleichzeitig abziehen und aufkleben: Ziehen Sie das Trägerpapier langsam und gleichmäßig ab und drücken Sie das Markierungsband mit der Hand oder einem Tuch direkt auf die Fahrbahn. Vermeiden Sie Blasen und Falten. Am besten arbeiten zwei Personen zusammen: Eine zieht, die andere drückt.
4. Verdichtungsabgase:
-- Nach dem Aufbringen sofort eine spezielle Verdichtungswalze (oder eine mit Gummi umwickelte Trommel) verwenden, um wiederholt und kräftig von der Mitte zu beiden Seiten zu rollen, die Luft herauszudrücken und sicherzustellen, dass der Gummi vollständig an der Fahrbahnoberfläche haftet.
-- Ohne Walzen kann man einen Gummihammer oder einen Holzklotz zum Abfedern und Schlagen verwenden, insbesondere an den Kanten und Nähten, die fest angedrückt werden müssen.
Wichtiger Tipp (Verbesserung der Haltbarkeit): Wenn möglich, erwärmen Sie die Oberfläche des Markierungsstreifens vor oder nach dem Verdichten mit einer handgeführten Gasdruckpistole (bei schwacher Flamme, aus sicherer Entfernung und zügigem, gleichmäßigem Schwenken). Dadurch wird der Klebstoff aktiviert, die Anfangshaftung deutlich erhöht und die Anpassung an die Straßenoberflächenbeschaffenheit verbessert. Achten Sie darauf, das Material nicht zu verbrennen oder zu verformen.
5. Nahtverarbeitung: Bei erforderlichen Verbindungen ist eine Stumpfstoßverbindung zu verwenden, wobei die Überlappung 3 Millimeter nicht überschreiten darf. Die Verbindung muss fest verdichtet werden.
Schritt 5: Nachbearbeitung und Inspektion
1. Zuschneiden: Bei Kanaldeckeln oder unregelmäßigen Kanten mit einem scharfen Papierschneider sauber entlang der Kanten zuschneiden.
2. Oberfläche reinigen: Nach dem Aufkleben die Oberfläche mit einem trockenen Tuch abwischen, um Fingerabdrücke und Flecken zu entfernen.
3. Verkehrsfreigabe: Theoretisch kann die Straße nach dem Verkleben und Verdichten für den Verkehr freigegeben werden. Bei hohen Sommertemperaturen empfiehlt es sich jedoch, nach dem Verdichten 15–30 Minuten zu warten, um die Haftung weiter zu stabilisieren. Nach dem Erwärmen mit einer Spritzpistole und dem Abkühlen kann die Straße freigegeben werden.
4. Inspektion: Prüfen Sie auf aufgerollte Ränder, Blasen und Falten. Kleinere Mängel können mit einer Walze nachverdichtet oder lokal durch Erhitzen behoben werden. Größere Mängel erfordern das Anheben und erneute Verkleben.